1Noah rückte mit seinem Stuhl nach vorn. Auf dem Bildschirm blinkte Pixel neben einer Nachricht. Noah kniff die Augen zusammen. „Da steht etwas mit einem Fenster“, murmelte er. Leni sah nur, wie seine Nase immer näher an den Bildschirm kam. Dann kippte Noah den Kopf nach links. Pixel kippte im Bild ebenfalls zur Seite. „Jetzt sitzt ihr beide schief“, sagte Leni. Noah wollte endlich herausfinden, was die Nachricht bedeutete.
2Frau Mai blieb neben dem Tisch stehen. „Was genau kannst du schwer erkennen?“ Noah zeigte auf die Buchstaben. Die Schrift war klein. Er konnte die Wörter erst lesen, wenn er sich weit vorbeugte. Leni wollte sofort den Bildschirm zu ihm ziehen. „Wir prüfen zuerst die Anzeige“, sagte Frau Mai. Gemeinsam vergrößerten sie die Ansicht im Browser. Die Buchstaben wurden größer. Noah lehnte sich wieder zurück und las: „Prüfe deinen Platz, bevor du weiterarbeitest.“
3„Die Nachricht war die ganze Zeit da“, sagte Noah. Leni nickte. Durch das Vergrößern war mehr Platz für jeden Buchstaben nötig. Deshalb passten weniger Wörter nebeneinander. Der Text lief über mehr Zeilen. Die Wörter selbst waren gleich geblieben. Noah verglich den ersten Satz mit Lenis Bildschirm. Er fand dieselben Wörter in derselben Reihenfolge.
4Nun schaute Frau Mai auf den ganzen Arbeitsplatz. Die Maus lag hinter Noahs Heft. Er musste jedes Mal den Arm weit ausstrecken. Noah legte das Heft zur Seite und holte die Maus näher. Seine Schulter entspannte sich. „Das Wort dafür heißt Ergonomie“, erklärte Frau Mai. „Wir passen den Arbeitsplatz an den Menschen an. Dazu gehören zum Beispiel erreichbare Geräte, lesbare Schrift und eine angenehme Haltung.“ Noah prüfte noch einmal, ob er die ganze Nachricht bequem lesen konnte. Pixel stand wieder aufrecht im Bild.